Aktualisiert am 8. January 2026

Die top 5 Episoden 2025

Rückblick & highlights

Podcast GLÜCKLICH PROMOVIEREN: Episode #191

Podcast Dissertation
Top 5 Episoden 2025

Welche Themen haben Promovierende 2025 wirklich bewegt?

Das nimmst du aus diesem Rückblick mit:

  • Welche 5 Themen 2025 besonders beliebt waren und was sie über typische Herausforderungen in der Promotion verraten

  • Warum Dranbleiben sich lohnt

  • Wie kluge Fragen, pragmatische Strategien und kleine Schritte große Wirkung auf deinen Promotionsalltag haben können

  • Weshalb „alles ist besser als nichts“ für viele Promovierende ein echter Wendepunkt im Denken und Handeln war

Die Top 5 Episoden 2025 – Rückblick & Highlights

Das Jahresende ist ein guter Moment, um zurückzublicken. Nicht, um alles zu bewerten oder abzuhaken, sondern um zu schauen: Was hat wirklich geholfen? Welche Themen haben viele Promovierende bewegt? Und welche Inhalte haben offenbar einen Nerv getroffen?

Zum Jahresabschluss habe ich mir genau das angeschaut und die fünf Inhalte zusammengestellt, die 2025 am häufigsten aufgerufen wurden.Die Plätze fünf bis zwei lagen so eng beieinander, dass die Reihenfolge kaum ins Gewicht fällt. Platz eins hingegen hat alle anderen deutlich abgehängt und mich selbst überrascht.

Vielleicht ist in dieser Liste auch etwas dabei, das du noch nicht kennst. Oder aber ein Thema, das du dir genau jetzt noch einmal anschauen möchtest. Oder anhören. 🙂

Platz 5: Dranbleiben trotz 100 Absagen

Auf Platz fünf landet ein Interview, das zeigt, wie viel möglich ist, auch wenn der Weg alles andere als gerade verläuft. Ich spreche mit Professorin Malgorzata Michling, die bei der Suche nach einer Promotionsbetreuung rund 100 Absagen erhalten hat und trotzdem weitergemacht hat.

Nicht nur das: Sie hat neben einer Vollzeitstelle promoviert, eine Betreuung gefunden und ist heute Professorin. In dem Gespräch wird deutlich, dass große Ziele nicht an ein bestimmtes Alter gebunden sind. Auch jenseits der 40 ist es nicht zu spät, neue Wege zu gehen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Unterstützung, Netzwerke und insbesondere Frauen, die sich gegenseitig stärken.

Ein ermutigendes Beispiel dafür, dass Absagen nichts über deine Fähigkeiten aussagen und dass sich Dranbleiben lohnen kann.

Hier geht’s zum Interview mit Prof. Malgorzata Michling.

Platz 4: Fragen, die dir Lebenszeit sparen

Nur wenige Abrufe hinter Platz fünf liegt ein Thema, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, in der Praxis aber enorme Wirkung entfalten kann: kluge Fragen.

Es geht darum, wie eine einzige gut gestellte Frage Wochen oder sogar Monate Promotionszeit sparen kann. Und auch darum, wie fehlende Fragen einen extrem hohen Preis haben können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Fragen gibt, die man sich viel zu spät stellt und andere, die man sich besser früher gestellt hätte.

Im Fokus stehen konkrete Fragen, die du deiner Betreuung stellen kannst, anderen Promovierenden oder dir selbst. Fragen, die Klarheit schaffen, Erwartungen klären und verhindern, dass du unnötige Umwege gehst. Eine kleine Investition an Zeit, die sich fast immer auszahlt.

Platz 3: Schreiben trotz Chaos

Schreiben ist für viele Promovierende eine Dauerbaustelle. Umso mehr freut es mich, dass es ein Schreibthema in die Top 5 geschafft hat.

Im Mittelpunkt stehen drei Notfallstrategien für Schreibblockaden. Es geht darum, wie du es auch dann schaffst, an deiner Dissertation zu schreiben, wenn die Rahmenbedingungen alles andere als ideal sind: Wenn Zeit knapp ist, der Kopf voll und die Motivation gegen Null geht. Statt auf perfekte Bedingungen zu warten, geht es darum, handlungsfähig zu bleiben, auch mitten im Chaos.

Der Beitrag richtet sich an sich, wenn du das Gefühl hast, festzustecken, und das Schreiben immer wieder aufschiebst. Bei den Strategien geht es nicht um große Konzepte, sondern du bekommst einen sehr pragmatischen Blick darauf, wie du überhaupt wieder ins Tun kommst.

Platz 2: Wichtiges erledigen statt nur Dringendes

Auf Platz zwei steht ein Thema, das viele aus ihrem Alltag nur zu gut kennen. Zwischen Mails, Meetings, Job und anderen Verpflichtungen bleibt oft kaum Raum für das, was langfristig wirklich zählt. Die Dissertation rutscht nach hinten, obwohl du ihr eigentlich die Priorität geben möchtest.

Hier geht es darum, warum dringende Aufgaben so häufig das Wichtige verdrängen und wie du das ändern kannst. Ich zeige dir, wie du feste Zeitfenster für deine Dissertation schaffst und wie regelmäßige Schreibzeiten realistisch in deinen Alltag passen können. Ziel ist nicht, noch mehr zu leisten, sondern gezielt Raum für das zu schaffen, was dich wirklich voranbringt.

Platz 1: Alles ist besser als nichts

Mit großem Abstand auf Platz eins landet ein Thema, das offenbar viele Promovierende genau im richtigen Moment erreicht. Interessant ist dabei, dass dieser Inhalt nicht aus dem Jahr 2025 stammt, sondern bereits älter ist und trotzdem in diesem Jahr über 3000 Abrufe hatte.

Die Episode heißt Alles ist besser als nichts und genau darum geht es auch: um Situationen, in denen du kaum Zeit für deine Dissertation hast oder schon lange nichts mehr dafür getan hast. Oft denken wir dann: Ich bin eh nicht so weit, wie ich sein wollte, da kan ich es auch gleich lassen, weiterzuarbeiten. Genau hier setzt diese Perspektive an.

Denn: Kleine Schritte sind immer besser als Stillstand. Auch wenn es nur Mäusenschritte sind. Es geht nicht darum, jeden Tag etwas zu machen oder Pausen zu vermeiden. Sondern darum, die Ausrede loszulassen, gar nichts zu tun. Schon ein kleiner Fortschritt kann das Gefühl von Handlungsfähigkeit zurückbringen und oft auch neue Motivation auslösen.

Dass dieser Gedanke so viele Promovierende erreicht hat, zeigt, wie relevant er ist. Nicht nur kurzfristig, sondern über Jahre hinweg.

Ein Blick nach vorn

Alle fünf Themen zeigen auf unterschiedliche Weise, worum es beim Promovieren oft wirklich geht: Klarheit, realistische Strategien und der Mut, den eigenen Weg weiterzugehen, auch wenn es nicht perfekt läuft. Vielleicht ist dieser Rückblick für dich ein Anlass, dir noch einmal bewusst zu machen, was dich im letzten Jahr unterstützt hat und was du mit ins neue Promotionsjahr nehmen möchtest.

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Die Links aus der Episode im Überblick:

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Hallo, ich bin Dr. Marlies Klamt!

Jahrelang habe ich selbst nach einem Weg gesucht, glücklich und zufrieden zu promovieren. Ich musste meine eigene Dissertation sogar 2x schreiben, bis ich ihn gefunden habe. Im zweiten Anlauf war ich nicht nur nach 9 Monaten fertig, sondern hatte die beste Work-Life-Diss-Balance meiner gesamten Promotionszeit. Die Krönung meiner Promotionsreise war schließlich die Bestnote für meine Disputation.

Heute unterstütze ich Doktorandinnen wie dich durch Coachings, Kurse und meinen Podcast "Glücklich promovieren". Ich glaube fest daran, dass alle Superkräfte, die du für eine glückliche Promotion brauchst, bereits in dir schlummern. Lass sie uns gemeinsam wecken!

Dr. Marlies Klamt