Vermeide diesen Fehler beim Kürzen deines Disputationsvortrags

Was du trotz zeitlimit nicht streichen solltest

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Fehler beim Kürzen des Disputationsvortrags

Dein (Disputations-)Vortrag ist zu lang?

Damit bist du nicht allein. In meinen Disputationscoachings erlebe ich es immer wieder, dass Promovierende schon ordentlich gekürzt haben und trotzdem noch deutlich über der vorgegebenen Zeit liegen.

Das ist auch kein Wunder: Du hast mehrere Jahre an deiner Dissertation gearbeitet, geforscht und vielleicht Hunderte Seiten geschrieben. Und jetzt sollst du all das in 10, 20 oder 30 Minuten präsentieren? Das kann nicht funktionieren. Und das muss es auch nicht.

Der typische Fehler beim Kürzen des Disputationsvortrags

Wenn der Vortrag zu lang ist, beobachte ich häufig dasselbe: Als Erstes fliegt alles raus, was nicht unbedingt notwendig erscheint.

Konkrete Beispiele werden gestrichen. Als Nächstes verschwinden Bilder und Fotos. Und dann müssen auch noch die anschaulichen Details daran glauben.

Am Ende bleiben vor allem die harten Fakten übrig.

Im Disputationscoaching sage ich dann gerne: Die Farbe wurde aus dem Vortrag genommen.

Klar ist: Du musst bei deiner Disputation die vorgegebene Zeit für deinen Vortrag einhalten. Wenn in deiner Prüfungsordnung 30 Minuten vorgesehen sind, solltest du deinen Vortrag auch genau auf diese 30 Minuten ausrichten.

Aber die Lösung besteht nicht darin, deine komplette Dissertation irgendwie in diese Zeit hineinzupressen. Falls du es schon probiert hast, weißt du: Das geht eh nicht. 😉

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Die Lösung: Du musst nicht alles aus deiner Dissertation zeigen

Ich weiß, ich weiß, in der Theorie ist dir das klar. Aber setzt du es in der Praxis auch konsequent um?

Es gehört zu deiner Aufgabe, auszuwählen, was du in deinem Disputationsvortrag zeigen möchtest und was nicht.

Natürlich gibt es Themenblöcke, die in einen Disputationsvortrag gehören, und bei ihrer Gewichtung solltest du dich daran orientieren, was in deinem Fach üblich ist. Innerhalb dieser Blöcke hast du aber Spielraum.

Und genau dort kannst du bewusste Entscheidungen treffen.

Mein wichtigster Tipp beim Kürzen lautet deshalb: Nimm nicht die ganze Farbe raus.

Lass auch Dinge im Vortrag, die das, worüber du sprichst, greifbar und anschaulich machen.

Dein Vortrag muss deshalb nicht zur Unterhaltungsshow werden. Aber es spricht auch nichts dagegen, dass du deinen Vortrag so gestaltest, dass dir deine Prüfungskommission gerne zuhört.

Bereitest du gerade deine Disputation vor?

Dann hol dir mein Profi-Disputations-Kit für 0 €. Darin findest du unter anderem mein Training zu den sieben häufigsten Fehlern beim Disputationsvortrag und erfährst, wie du diese vermeiden kannst.

Und wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du deinen Disputationsvortrag auf die vorgegebene Zeit kürzt, ohne ihm dabei die ganze Farbe zu nehmen, hör dir die oben verlinkte Podcast-Episode an.

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Jahrelang habe ich selbst nach einem Weg gesucht, glücklich und zufrieden zu promovieren. Ich musste meine eigene Dissertation sogar 2x schreiben, bis ich ihn gefunden habe. Im zweiten Anlauf war ich nicht nur nach 9 Monaten fertig, sondern hatte die beste Work-Life-Diss-Balance meiner gesamten Promotionszeit. Die Krönung meiner Promotionsreise war schließlich die Bestnote für meine Disputation.

Heute unterstütze ich Doktorandinnen wie dich durch Coachings, Kurse und meinen Podcast "Glücklich promovieren". Ich glaube fest daran, dass alle Superkräfte, die du für eine glückliche Promotion brauchst, bereits in dir schlummern. Lass sie uns gemeinsam wecken!

Dr. Marlies Klamt