Promotionsnoten: Auf zum Summa cum Laude?

Podcast: Episode #69

von Dr. Marlies Klamt | Glücklich Promovieren Staffel 1

Podcast Dissertation

Hinweis [Stand: 16.02.2021]: In der Podcast-Episode und im Artikel beziehe ich mich bei vielen Zahlen auf den Zeitraum 2015 bis 2017. Inzwischen wurden die Jahre bei der zugrunde liegenden Quelle anders gruppiert und der neuste Zeitraum, den du dir anzeigen lassen kannst, ist 2016 bis 2018. Außerdem ist mir im Podcast ein kleiner Fehler unterlaufen, wenn ich darüber spreche, wie viele Personen im Studium durchgefallen sind. Die richtigen Zahlen findest du unten im Artikel.

promotionsnoten

Gehörst du zu denen, die schon seit Beginn der Promotion auf ein summa cum laude hinarbeiten? Oder war dir deine Promotionsnote immer ziemlich egal, bis die Abgabe in greifbare Nähe gerückt ist?

Vielleicht weißt du auch gar nicht, welche Promotionsnoten es überhaupt gibt. Kein Problem, denn in diesem Artikel erkläre ich dir nicht nur, welche Promotionsnoten in Deutschland vergeben werden, sondern auch, warum diese Note reichlich wenig aussagt.

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Welche Promotionsnoten gibt es?

Wir fangen mit der schlechtesten Note an: Das ist non probatum und bedeutet nicht bestanden. An manchen Universitäten heißt die schlechteste Note nicht non probatum, sondern z.B. non rite oder direkt auf Deutsch ungenügend oder nicht bestanden.

Danach kommt die Note rite, das ist die schlechteste Note, mit der du bestanden hast und bedeutet ausreichend oder auch befriedigend, falls es an deiner Universität die nächste Notenstufe nicht gibt.

Die nächste Note ist bene bzw. satis bene und steht für befriedigend.

Danach kommt cum laude, übersetzt „mit Lob“, das ist ein gut.

Die nächste Note ist magna cum laude, übersetzt „mit großem Lob“, das entspricht einem sehr gut.

Und schließlich die Crème de la Crème der Promotionsnoten, die Note summa cum laude, was für „mit höchstem Lob“ steht und nur für außergewöhnliche und hervorragende Arbeiten vergeben wird.

Ist das wirklich so? Dazu kommen wir später noch.

Wenn wir uns diese Promotionsnoten anschauen, dann stoßen wir schon auf das erste Problem. Sie heißen nicht an jeder Universität gleich und zudem gibt es noch nicht mal an jeder Universität gleich viele Noten. Das macht es also schon mal schwer, die Noten zu vergleichen.

Wie setzt sich die Endnote zusammen?

Deine Promotionsnote setzt sich zusammen aus deiner schriftlichen Leistung, also der Doktorarbeit plus der Note für deine mündliche Prüfungsleistung, also deiner Verteidigung bzw. dem Rigorosum. Im Normalfall wird die schriftliche Leistung stärker gewichtet als die Verteidigung, also z.B. 2/3 Doktorarbeit, 1/3 Verteidigung. Manchmal wird die Verteidigung auch gar nicht benotet, sondern gilt entweder als bestanden oder nicht bestanden.

Wie oft kommt welche Note vor?

Die folgenden Informationen stammen aus einer Publikation des Statistischen Bundesamtes, die du unten verlinkt findest. Alle Zahlen stammen aus dem Jahr 2018. In diesem Jahr haben insgesamt 27.875 Personen ihre Doktorprüfung abgelegt (S. 202).

Folgende Notenverteilung gab es:

  • Mit Auszeichnung: 3.834
  • Sehr gut: 14.840
  • Gut: 5.944
  • Befriedigend: 695
  • Ausreichend: 67
  • Endgültig nicht bestanden: 37 (S. 202)

In 2.458 Fällen war die Note nicht bekannt.

Auch hier siehst du wieder, dass wir ein Problem haben: Wenn nicht alle Noten die gleichen Noten und Notenstufen benutzen, da müssen hier Noten im Zweifelsfall der einen oder anderen Kategorie zugewiesen worden sein.

In Prozent umgerechnet sind das:

  • Mit Auszeichnung: knapp 14 %
  • Sehr gut: 53 %
  • Gut: 21 %
  • Befriedigend: 2,5%
  • Ausreichend: 0,2 %
  • Endgültig nicht bestanden: 0,1 %

Bei knapp 9 % war die Note nicht bekannt.

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Wie wahrscheinlich ist es, dass du durch durchfällst?

Ich musste lange scrollen, bis ich Fächer gefunden habe, in denen überhaupt jemand durchgefallen ist. Was mich sehr erstaunt hat, ist, dass im Fachbereich Agrarwissenschaften, Lebensmittel und Getränketechnologie 19 von 377 Personen (im Jahr 2018 – diese Zahlen beziehen sich wieder auf die Publikation des Statistischen Bundesamtes) durch die Doktorarbeit durchgefallen. Das sind 5 %. Ich weiß nicht, ob es da einen Skandal gab, von dem ich nichts mitbekommen habe.

Das ist allerdings der einzige Fachbereich gewesen mit so einer hohen Durchfallquote.

So sieht es in anderen Fächern bzw. Fachbereichen aus:

  • In der Humanmedizin sind z.B. 2 von 6.225 durchgefallen, das sind 0,03 %.
  • In der Biologie waren es 5 von 2.457, was 0,2 % entspricht.
  • Und in der Chemie eine Person von 2.362 und in der Physik eine*r von 1.851.
  • In den Wirtschaftswissenschaften sind 6 von 1.290 Personen durchgefallen.
  • In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften haben 2 von 160 Personen nicht bestanden.

Zum Vergleich: In Bachelor-Studiengängen sind in demselben Jahr 7,1 % durchgefallen und in den Master-Studiengängen 1,3 % (S. 20f.). Du erinnerst dich: Bei der Promotion sind es im Schnitt 0,1 %. Wir können also feststellen: Je weiter oben du bist auf der akademischen Leiter, umso unwahrscheinlicher ist es, dass du durchfällst.

Wenn du es schon soweit geschafft hast, dass du promovierest und wenn du die Promotion nicht abgebrochen hast, sondern bist zum Ende durchgezogen, dann ist es sehr, sehr unwahrscheinlich, dass du durchfällst. Und es ist ebenso unwahrscheinlich, dass du eine schlechte Note bekommst.

Das ist doch beruhigend, oder?

Dass es wenig nicht bestandene Promotionsprüfungen gibt, liegt auch daran, dass eine Arbeit im Zweifelsfall noch einmal zur Überarbeitung zurückgegeben wird. Wenn du die Anmerkungen entsprechend einarbeitest und bei Unsicherheiten Rücksprache mit deiner Betreuer*in hältst, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass du beim zweiten Mal durchfallen wirst.

Wie oft summa cum laude vergeben?

Jetzt gehen wir mal ans andere Ende der Skala und schauen uns statt Durchfallquoten an, wie oft die Bestnote vergeben wird. Bei den im folgenden Abschnitt genannten Zahlen stütze ich mich auf eine Studie von Hornbostel und Johann (die Quellen findest du am Ende des Textes).

Hornbostel und Johann schreiben: „Im Zeitraum 2013 bis 2015 liegt bei einem Viertel der Universitäten der Anteil an Promotionen, die mit der Bestnote bewertet wurden, unter 14 Prozent. Die Hälfte der Universitäten bewerteten etwa 14 bis 24 Prozent der Promotionen mit der Bestnote. Ein Viertel der Universitäten vergab Bestnoten überdurchschnittlich häufig. Und bei einer kleinen, aber durchaus nicht unbedeutenden Zahl an Universitäten, lag der Anteil an summa cum laude-Promotionen sogar bei bis zu 60 Prozent (vgl. Abb.1).“ (Hornbostel & Johann 2017: 2)

Es gibt also Unis, bei denen 60 % der Doktorand*innen, mit der Bestnote abschließen? Obwohl in Deutschland insgesamt weniger als 14 % der Promotionen mit summa cum laude gewürdigt werden?

Woran liegt das? Theoretisch könnte es an fachspezifischen Unterschieden liegen. Wenn in einigen Fächern die Vergabe von summa cum laude üblich ist und in anderen fast nie vorkommt, dann könnte das erklären, warum einige Universitäten viel öfter summa cum laude vergeben als andere. 

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Fachspezifische Unterschiede bei der Vergabe von summa cum laude

Es gibt tatsächlich fachspezifische Unterschiede bei der Vergabe der Bestnote. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die Jahre 2015, 2016 und 2017. Du kannst sie hier nachlesen. [Hinweis: Die Jahre wurden inzwischen dort anders gruppiert, die neusten Zahlen, die du dir anzeigen lassen kannst, beziehen sich auf die Jahre 2016 bis 2018]. 

Summe cum laude im Fach Medizin

In der Medizin ist es z.B. so, dass summa cum laude generell kaum verliehen wird.

Summa cum laude in den Wirtschaftswissenschaften

In den Wirtschaftswissenschaften schloss über ein Drittel (36%) mit Bestnote ab.

Summa cum laude in den Geisteswissenschaften

In genannten Zeitraum wurde in den Geisteswissenschaften bei knapp einem Viertel (23 %) aller Fälle summa cum laude vergeben.

Unterschiede bei der Vergabe der Bestnote innerhalb einer Uni

Auch innerhalb einer Universität kann es je nach Fach eine sehr unterschiedliche Vergabepraxis bei der Bestnote geben. Ich habe für dich die Zahlen von zwei Universitäten herausgesucht, die ebenfalls aus der im vorherigen Abschnitt genannten Quelle stammen.

Humboldt Uni zu Berlin

Während im Fach Philosophie 44 % der 41 in den Jahren 2015 bis 2017 Promovierten sich eine Urkunde mit summa cum laude übers Bett hängen können, ist es in den Geisteswissenschaften mit 21 % weniger als die Hälfte. Noch schlechter sieht es in den  in Sozialwissenschaften (17 %) und in den Außereuropäische Sprach- und Kulturwissenschaften (5 %) aus.

Uni Bonn

An der Uni Bonn war die Streuung bei der Bestnote noch größer von 80 % in Romanistik (20 Promotionen), über 18 % in Geschichte (38 Promotionen) hin zu nur 2,5 % in Geografie (40 Fälle) und 1 % in Zahnmedizin (94 Fälle).

Universitätsspezifische Unterschiede bei der Vergabe der Bestnote

Summa cum laude in den Wirtschaftswissenschaften: von 0 bis über 70 %

In den Wirtschaftswissenschaften gab es große Unterschiede bei der Vergabe von summa cum laude, wie Hornbostel und Johann darlegen: „So finden sich beispielsweise für den Zeitraum 2013 bis 2015 sowohl Universitäten, die keine einzige Promotion mit summa cum laude bewerteten, als auch Universitäten, bei denen der Anteil an Promotionen mit Auszeichnung bei über 70 Prozent liegt.“ (Hornbostel & Johann 2017: 5)

Summa cum laude in Mathematik: von unter 5 bis 75 %

Im Fach Mathematik gab es ebenfalls große Differenzen. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die Jahre 2007, 2008 und 2009 und stammen aus einer Auswertung statistischer Daten von Dieter und Törner. In diesen Jahren wurde für Mathe-Promotionen an den Unis in Freiburg, Bonn und Stuttgart nur in 5 % oder weniger der Fälle summa cum laude vergeben, an der Uni Trier hingegen wurden 75 % der Promovierten mit Bestnote geehrt und an der Universität zu Lübeck ebenso. Diese beiden Universitäten hatten im genannten Zeitraum allerdings nur eine sehr kleine Anzahl von Promotionen, die in Mathematik abgeschlossen wurden (8 und 4). An der TH Aachen waren es immerhin 37 Promotionen, von denen bei 40,5 % ein summa cum laude vergeben wurde. (Dieter & Törner 2011: 113-115).

Hornbostel & Johann kommen zu dem Schluss, „dass die Notenvergabe in vielen Fächern weniger die Qualität der Promotion als die lokale Bewertungspraxis widerspiegelt.“ (S. 6)

Wie sieht es an deiner Universität aus und in deinem Fachbereich?

Das DZHW, das ist das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, hat eine Karte veröffentlicht, auf der du deine Uni auswählen kannst und dann die Anzahl der Summa-cum-laude-Promotionen nach Fachbereich aufgeschlüsselt angezeigt bekommst.

Du kannst dir dort die Zahlen jeweils kumuliert für drei Jahre ab dem Jahr 2001 bis zum Jahr 2018 anschauen. Du kannst auch verschiedene Zeiträume miteinander vergleichen, um zu sehen, ob es mehr oder weniger Promotionen mit Bestnote gibt im Zeitverlauf.

Beachte auch, dass es teilweise Korrekturhinweise durch die Universitäten gab, die du dir anzeigen lassen kannst, was den Zahlen noch einmal mehr Transparenz verleiht.

Wie realistisch ist es, eine bestimmte Note anzustreben?

Da viele Faktoren bei der Beurteilung außerhalb deiner Kontrolle liegen, ist es zumindest für die Note summa cum laude ziemlich unrealistisch, eine bestimmte Note anzustreben. Du kannst es natürlich versuchen, aber mache dir bewusst, dass der eigene Anteil relativ ist, weil schon die Auswahl deines Fachs und deiner Universität es wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher macht, ob du die Bestnote bekommst.

Wenn du wissen willst, wie die Tendenz zur Beurteilung an deiner Uni in deinem Fach bzw. deinem Fachbereich tendenziell ist, kannst du zumindest schon mal ermitteln. Zum einen anhand der Karte vom DZHW und zum anderen, in dem du ehemalige Promovend*innen fragst, die bei deiner Doktormutter / deinem Doktorvater ihre Dissertation geschrieben haben.

Die Checkliste für die Publikation deiner Dissertation

Checkliste Publikation Doktorarbeit

Was, wenn die Gutachter*innen sich nicht einig sind?

Dazu kommt noch, dass sich auch die Gutachter*innen nicht immer einig sind. Ich habe dazu für dich mal in eine der Promotionsordnungen der Uni Mainz geschaut (die für die Fachbereich FB 02, 05, 06, 07, 09, 10). Denn aus den Bestimmungen dort können wir gut herauslesen, mit welchen Konstellationen dort gerechnet wird. Noch kurz als Hinweis: Es gibt dort nur die Noten summa, magna, cum laude und rite.

Die folgenden Infos sind zu finden in Paragraph 12 (Beurteilung der schriftlichen Prüfungsleistung), Abschnitt 3 dieser Promotionsordnung. Dort steht z.B., dass die Note summa cum laude – wie allgemein üblich – nur vergeben wird, wenn beide Gutachter*innen plus eine weitere Gutachter*in von einer anderen Universität die Arbeit mit summa bewerten.    

Für den Fall, dass in zwei Gutachten die Note summa empfohlen wird und in einem anderen die Note rite, bekommt die Promovend*in die Endnote magna cum laude, im umgekehrten Fall (2x rite und 1x summa) ein cum laude.

Dass dieser Satz Eingang in die Promotionsordnung gefunden hat (was in einer älteren Promotionsordnung aus dem Jahr 2012 noch nicht der Fall war), finde ich besonders bemerkenswert.

Es zeigt anschaulich, wie sehr die Meinungen auch innerhalb eines Gutachterausschusses bei der Beurteilung von Doktorarbeiten auseinandergehen können und wirft damit noch einmal die Frage auf, wie aussagekräftig Promotionsnoten wirklich sind.

Genderspezifische Unterschiede bei der Benotung

Und last but not least noch ein (not so) Fun Fact: Von den 3.834 Personen, die die Promotion mit Auszeichnung abgeschlossen haben, waren 2.485 männlich (knapp 65 %) und 1.349 weiblich (gut 35 %). Sie promovieren zwar insgesamt öfter (und sind für knapp 55 % der abgeschlossenen Promotionen verantwortlich), aber das alleine kann die Unterschiede nicht klären.

Von allen Frauen, die ihre Promotion 2018 abgeschlossen haben, haben nur 10,7 % eine Auszeichnung bekommen, bei den Männern waren es hingegen 16,3 %.

Bei der drittbesten Note (gut), liegen dann übrigens die Frauen vorne, sowohl was die absoluten als auch die relativen Zahlen angeht.

Du darfst gerne nachrechnen, auch diese Zahlen findest du in der Publikation des Statistischen Bundesamtes (die absoluten Zahlen, die Prozentzahlen musst du selbst berechnen) auf S. 202.

Es interessiert mich natürlich brennend, worauf diese Unterschiede zurückzuführen sind und ob hier ein Gender-Bias vorliegt oder ob einer der weiter unten aufgeführten Faktoren oder eine hier nicht genannte Variable dafür verantwortlich ist.

Einen Erklärungsansatz habe ich in einer Publikation von Kirschbaum et al. (2005) gefunden, die sich auf schon etwas ältere Studie von Nägele (1998) beziehen, die im Hinblick auf Chemie-Promotionen festgestellt hat, dass Männer dort besser als Frauen abschlossen, weil die Männer häufiger ihr summa cum laude aus der schriftlichen Arbeit verteidigen konnte, Frauen aber bei der mündlichen Prüfung schlechter abschnitten und damit ihr summa „verloren“.

Wenn du einen Erklärungsansatz hast oder Studien kennst, dann freue ich mich, wenn du das in den Kommentaren teilst!

4 Kommentare

  1. Maria

    Hallo liebe Marlies,

    Mensch, so eine schöne Idee, ein Coworking-Event zu machen! 🙂
    Ich stecke inzwischen übrigens nicht mehr in Australien fest, sondern habe es gerade noch so nach Hause geschafft. Hier fühle ich mich in (freiwilliger) Quarantäne viel sicherer, weil ich nicht in einem billigen share house mit fremden feststecke, und ich muss mir keine Sorgen darüber machen, was passiert, wenn mein Visum ausläuft oder jemand in meiner Familie krank wird. Wir sehen uns sicher mal bei einem Coworking-Event, bis dahin wünsche ich dir viel mentale Kraft in dieser Situation!

    Liebe Grüße
    Maria

    Antworten
    • Marlies

      Liebe Maria,
      ich freue mich mit dir, dass du es noch nach Hause geschafft hast! Ich drücke euch die Daumen, dass ihr alle gesund bleibt und freue mich, wenn wir uns bald beim Coworking sehen 🙂
      Liebe Grüße
      Marlies

      Antworten
  2. C.

    Was mich etwas “erschreckt” ist das Verhältnis der summa Noten im Fachbereich Sozialwissenschaft im Vergleich zur Erziehungswissenschaft!
    An meiner Uni 4 % Erziehungswissenschaft 33 % Sozialwissenschaft und das obwohl mein Promotionsthema durchaus in beide Fachbereiche passt und an manchen Unis die Erziehungswissenschaften teilweise zu den Sozialwissenschaften zählen und die Themen sicherlich auch nicht immer so weit auseinander liegen. Habe an 3 weiteren Unis der Karte nachgesehen, dort ähnliche Verhältnisse. Da frage ich mich natürlich woran liegt das?

    Antworten
    • Marlies

      Liebe C.,
      wow, das ist tatsächlich ein krasser Unterschied. Interessanterweise hätte ich es andersherum angenommen. Ich würde vermuten, dass hier fachspezifische Gepflogenheiten dahinter stecken und in der Erziehungswissenschaft einfach ungern summa vergeben wird. Hast du dir mal die Fallzahlen angeschaut? Es könnte natürlich auch sein, dass es in dem Zeitraum nur sehr wenige Promotionen gab und da kommt es leichter zu Verzerrungen.
      Gut auch, dass du auf die Problematik interdisziplinärer Dissertationen verweist. Wobei da ein Wechsel des Promotionsfachs (oder direkt strategisches Wählen des Fachs mit mehr Summa-Promotionen) auch nicht viel bringt, zumindest nicht, wenn dann die Betreuer*innen aus beiden Fächern kommen, da es die Note summa ja normalerweise nur gibt, wenn sich alle dafür aussprechen.

      Antworten

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Jahrelang habe ich selbst nach einem Weg gesucht, glücklich und zufrieden zu promovieren. Ich musste meine eigene Doktorarbeit sogar 2x schreiben, bis ich ihn gefunden habe. Ich glaube fest daran, dass alle Superkräfte, die du für eine glückliche Promotion brauchst, bereits in dir schlummern. Lass sie uns gemeinsam wecken!