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Glücklich Promovieren

Episode #79

Wunderwaffe Puffer: Wie du Pufferzeiten für die Dissertation richtig planst

von Dr. Marlies Klamt | Glücklich Promovieren Staffel 1 Episode #79

Puffer Dissertation

In Episode 79 erkläre ich:

  • Warum ich Puffer so wichtig finde, dass ich ihn sogar als Wunderwaffe bezeichne
  • Warum du unbedingt Puffer mit einplanen solltest
  • Mit welchen 2 Arten von Pufferzeiten du arbeiten kannst
  • Welche grobe Regel du nutzen kannst, um Pufferzeiten zu planen
  • Ob du Urlaubszeit als Pufferzeit einplanen solltest. 

Mehr zum Inhalt dieser Podcast-Episode:

Du kannst nie alles 100 % durchplanen. Das ist einfach unmöglich.

Und niemand plant Probleme ein. Du sagst ja nicht: Ich plane, dass ich eine Woche lang vergesse, meine Daten zu sichern, sie dann verliere und diese Woche noch mal komplett neu beginnen muss.

Böses Beispiel, ich weiß, aber das Grundprinzip dahinter sollte dabei deutlich geworden sein.

Wir können die Probleme, die auftauchen werden, nicht antizipieren.

Aber was wir machen können, ist vorsorgend Zeit für sie einzuplanen, auch wenn wir noch nicht wissen, um welches Problem oder welche Zeitverzögerung es sich genau handeln wird.

Merke: Puffer = Zeit für Unvorhergesehenes einplanen

Oder anders ausgedrückt: Plane nicht bis zum Anschlag planen!

Dein Zeitplan sollte realistisch geplant sein und nicht darauf basieren, wie es im IDEALFALL läuft.

Was kann an Unvorhergesehenem passieren?

Das können Kleinigkeiten sein, aber auch größere Katastrophen. Die Spannweite reicht von Literatur, die du nicht bekommst, weil z.B. ein Buch verliehen ist, bis zu der Situation, dass du deine Feldforschung nicht weiterführen kannst, weil es eine Pandemie gibt.

Neben diesem rationalen Grund, warum du Puffer für die Disseration einplanen solltest, gibt es auch noch einen emotionalen Grund.

Es ist frustrierend, nie im selbst gemachten Zeitplan zu sein. Es fühlt sich nicht gut and und wirkt demotivierend. 

Und darüber hinaus wirst du auch nicht schneller fertig, wenn du unrealistisch planst. Und das tust du, wenn dein Plan darauf beruht, wie du in einer idealen Welt vorankommst. 

Pufferzeit kann dir also dabei helfen, weniger gestresst zu sein und deine Aufgaben entspannter zu erledigen. Denn du musst nicht immer gleich nervös werden, wenn mal was nicht läuft wie geplant, weil du ja bereits weißt, dass du für solche Situationen vorgesorgt hast

Es hat also nicht nur eine Auswirkung auf deine Effektivität, sondern auch auf dein Wohlbefinden, Puffer einzuplanen.

Höre dir jetzt den Podcast an, um zu erfahren, nach welcher Faustregel du Pufferzeiten einplanen kannst und inwiefern Urlaub Pufferzeit sein kann oder nicht.

Wirst du panisch, wenn du an den Zeitplan für deine Promotion denkst?

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