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Glücklich Promovieren

Episode #99

Selbstmotivation durch UFER-Methode: Was tun, wenn nichts vorangeht?

von Dr. Marlies Klamt | Glücklich Promovieren Staffel 1 Episode #99

Selbstmotivation Dissertation

Kennst du das Gefühl, dass es mit der Dissertation überhaupt nicht vorangeht? Dann kann dir die UFER-Methode helfen, das Problem in Perspektive zu rücken. Folgende 4 Elemente enthält sie:

  • U – Ufer
  • F – Fernblick 
  • E – Einhalten 
  • R – Runterbrechen

 

Wirst du panisch, wenn du an den Zeitplan für deine Promotion denkst?

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Selbstmotiviert promovieren mit der UFER-Methode

U wie Ufer

Da wollen wir uns die meiste Zeit aufhalten. Nämlich nah am Ufer, so dass wir die Fortschritte sehen können. Weit weg vom Ufer denkst du, du kommst gar nicht voran. Du hast das Gefühl, dass die Dissertation ein riesiger Berg an Arbeit ist, der dich erdrückt.

Das liegt daran, dass das, was du siehst, immer das Gleiche ist.

Nahe am Ufer hingegen siehst du die Fortschritte. Und du siehst auch, ob du wirklich da bist, wo du sein willst. Denn weit vom Ufer weg ist es manchmal gar nicht so leicht zu bestimmen, auf welcher Höhe du dich eigentlich gerade befindest.

F wie Fernsicht

Dabei solltest du das große Ganze trotzdem nicht aus den Augen verlieren. In regelmäßigen Abständen brauchst du ein wenig Fernsicht. Aber insgesamt weniger oft, als du dich am Ufer aufhalten solltest.

Du musst also nicht so oft in die Seemitte paddeln. Aber es kann anstrengender sein, da hinzukommen.

Du kannst dir das so vorstellen: Du paddelst mit deinem Kajak ins offene Wasser raus, schaust ans Ufer und legst deine Route fest. Erst geht’s am Schilf lang, dann kommen einige große Bäume, dann eine Ansiedlung, usw.

Das entspricht dem Zeitplan für deine Promotion (zum kostenlosen E-Book „Schritt für Schritt zum Zeitplan“ geht es hier).

E wie Einhalten

Aber du solltest eben auch nicht NUR aufs große Ganze schauen. Immer dann, wenn du denkst es geht nicht voran und dir alles zu viel wird, ist es Zeit, einzuhalten.

Also: Wenn mal wieder der Panikmodus oder das Alles-Wird-Zuviel-Gefühl einsetzen: Mach eine Pause. Bleib BEWUSST stehen. Das bedeutet nicht, dass nichts vorangeht, sondern im Gegenteil, dass du dich sortierst, um dann wieder in die richtige Richtung weiterpaddeln zu können.

Mach also eine Pause, atme durch, überlege, ob du schon wieder viel zu lange in der Mitte des Sees paddelst wie eine Wilde. Denn von der Seemitte aus siehst du eben nicht, dass es vorangeht.

R wie Runterbrechen

Wie kommst du nun nah ans Ufer? Indem du deine Dissertation in einzelne Schritte herunterbrichst.

Vielleicht hast du als Kind die Geschichte von Momo gelesen von Michael Ende. Momo hat einen Freund, den Straßenkehrer Beppo. Und von dem können wir einiges für die Dissertation lernen.

Denn der spricht darüber, dass er immer, wenn er lange Straße kehren muss das Gefühl hat, dass er es nie schaffen wird.

Deshalb kehrt er dann schneller. Aber jedes Mal, wenn er hochblickt, erscheint die Straße immer noch genauso lang.

Die Lösung für dieses Dilemma ist, nicht daran zu denken, was noch ALLES vor dir liegt. Und dich stattdessen immer nur auf den jeweils nächsten Schritt zu konzentrieren.

Dafür habe ich dir auch schon einmal eine Episode aufgenommen und zwar die Elefantentaktik für die Promotion.

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